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M*ssbra*ch, Sexuellermissbrauch, V*rg*w*lt*g*ng

Erklärung einer V*rg*w*lt*g*ng

V*rg*w*lt*g*ng



das Erzwingen des Beischlafs einer Person mit dem Täter oder einem Dritten durch Gewalt, durch Drohung mit Gefahr für Leib und Leben oder unter Ausnutzung einer schutzlosen Lage der Person; schwere Form der sexuellen Nötigung. V*rg*w*lt*g*ng wird mit Freiheitsstrafe nicht unter 2 Jahren bestraft, in schweren Fällen, z. B. wenn das Opfer bei der Tat misshandelt wird, nicht unter 5 Jahren, bei Todesfolge nicht unter 10 Jahren (§ 177 StGB, in der Neufassung vom 13. 11. 1998). Die beträchtliche Dunkelziffer bei V*rg*w*lt*g*ng beruht darauf, dass häufig keine Anzeige erstattet wird, wofür persönliche Gründe (Täter-Opfer-Beziehung) oder die Furcht vor den Belastungen maßgebend sind, denen die vergewaltigte Person im Strafverfahren ausgesetzt ist.



Durch die Reform des Strafgesetzbuches 1998 und die Tilgung des Wortes "außerehelich" aus dem Gesetzestext wurde der § 177 dahingehend geändert, dass er nun auch die sexuelle Nötigung und V*rg*w*lt*g*ng in der Ehe unter Strafe stellt. Bis dahin konnte z. B. die V*rg*w*lt*g*ng einer Frau durch ihren Ehemann nur als Nötigung oder Körperverletzung geahndet werden. - Schweiz: Art. 190 StGB (Zuchthausstrafe bis zu 10 Jahren); Österreich: § 201 StGB (Freiheitsstrafe von 1-10, bei schwerer Körperverletzung oder Schwangerschaft 5-15, bei Todesfolge 10-20 Jahren).

------------------------------------------------------------------------------------ Erklärung Sexueller M*ssbra*ch sexueller M*ssbra*ch eine Straftat, bei der Erwachsene sexuelle Handlungen an Personen unter 16 Jahren (sexueller M*ssbra*ch von Jugendlichen) oder unter 14 Jahren (sexueller M*ssbra*ch von Kindern) entweder selbst vornehmen, an sich vornehmen lassen oder, bei Jugendlichen unter Zwangsausübung, an Dritten oder durch Dritte vornehmen lassen. Mit der Strafrechtsreform vom 26. 1. 1998 wurde die Definition des sexuellen Missbrauchs an Kindern erweitert. Demnach begeht auch eine Straftat, wer sexuelle Handlungen vor einem Kind vornimmt, es nötigt, sexuelle Handlungen an sich vorzunehmen, oder mittels pornografischen Text- oder Bildmaterials auf das Kind einwirkt. Der Gesetzgeber sieht Geldstrafen oder Freiheitsstrafen bis über zehn Jahren, in besonders schweren Fällen bis lebenslänglich vor.

Sexueller M*ssbra*ch ist eine der Formen von Kindesmisshandlung, wird jedoch seltener spontan, sondern gezielt und meist wiederholt ausgeübt. Typischerweise verpflichten die Täter ihre Opfer mit offenen oder versteckten Drohungen zur Geheimhaltung. Meist kennen sich Täter und Opfer aus alltäglichen oder familiären Zusammenhängen, was vor allem Kindern ein Offenlegen erschwert. Missbrauchte Kinder leiden besonders stark, wenn sie ihre Glaubwürdigkeit gegen Gleichgültigkeit und Verdrängung ihrer erwachsenen Vertrauenspersonen (Eltern, Erzieher) durchsetzen müssen oder ihnen sogar selbst Schuld angelastet wird. Vor allem wenn der sexuelle M*ssbra*ch lange andauert, kommt es als Folge der körperlichen und seelischen Verletzungen bei den Opfern häufig zu Verhaltensauffälligkeiten wie Depression, Aggression, Suchtverhalten oder Selbstbestrafungen bis hin zum S*lbstm*rd. Informationen und Hilfe bieten u. a. örtliche Beratungsstellen, Mädchenhäuser, Pro Familia e. V., Wildwasser e. V., Zartbitter e. V

. ------------------------------------------------------------------------------------ Erkärung M*ssbra*ch

Wörterbuch der deutschen Sprache



miss|brau|chen [V.1, hat missbraucht; mit Akk.] 1 etwas m. etwas absichtlich falsch gebrauchen, in unredlicher, eigennütziger Weise gebrauchen; seine Macht m.; er hat seine Stellung dazu missbraucht, sich Vorteile zu verschaffen; jmds. Vertrauen m.; den Begriff ”Freundschaft“ dazu m., andere zu tyrannisieren 2 jmdn. m. jmdn. in unredlicher Weise für sich handeln lassen; er hat ihn für seine eigennützigen Zwecke missbraucht; ein Kind m. an einem Kind sexuelle Handlungen vornehmen; eine Frau m. eine Frau vergewaltigen